Liebster Blog Award – 11 Fragen und keine Zeit, oder? Teil 2

Ich hab da immer noch ein Stöckchen liegen….
Eins, das mir Sebastian von Sebatian Meisels Gedankenspiele kurz vor Weihnachten (!!) zugeworfen hat.

Ach je, die Zeit… Wie hatte ich selber gerade geschrieben? Sie verschwindet ständig und wird nie gefunden 😉

Jetzt nehm ich sie mir einfach! Hier sind meine Antworten auf Sebastians Fragen:

1. Warum gibt es deinen Blog?
Weil ich vor fast einem Jahr den Entschluss gefasst habe,
mit meinem Schreiben nach außen zu treten –
endlich, nach langer Zeit…

2. Wozu gibt es ihn?
Auf dass er gelesen werde! 😉

Und weil ich überzeugt bin,
dass all unsere so persönlichen und eizigartigen Gedanken und Ideen,
Träume und Sehnsüchte, Ängste und Schatten, Hoffnungen und Ziele
nicht so einzigartig im Universum sind,
dass es da nicht mind. ein Menschenwesen gibt,
das schon einmal ähnliches gedacht und erlebt hat –
und sich deshalb freut, meine Worte verstehen zu können.
Und sich verstanden zu fühlen von den Worten, die ich schreibe.

3. Was willst du als Letztes in deinem Leben verlernen?
Den Blick für die schönen Dinge in der Welt.

4. Was war dein bisher schlechtester Blogeintrag?
„Schlecht“ – das wage ich ganz dreist zu behaupten 😉 – war keiner.
Aber es gab einen Blogpost, der etwas aus dem Rahmen fiel.
Ein bißchen sehr düster, vielleicht verstörend auf den ersten Eindruck,
weil ohne den lebensbejahenden Ton,
den ich ansonsten ganz bewußt für meinem Blog gewählt habe…
Welchen Beitrag ich meine?
Findet es selbst heraus, liebe Lesende!

5. Hast du ihn gelöscht – und wenn nein, warum nicht?
Nein, ich habe ihn nicht gelöscht.
Der Text spiegelte exakt meine Stimmungslage
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider.
Und zum Leben gehört nun einmal manchmal
auch das Scheitern an den Umständen des Lebens.
Diese Momente zu verschweigen, bedeutet Unaufrichtigkeit
im Umgang mit sich selbst und der Welt.
Meine Texte sollen aufrichtig sein.

6. Was würde dir fehlen, wenn du heute mit dem Bloggen aufhören würdest?
Das Bloggen 😉

Das wunderbare „Ich-hab-wieder-was-geschrieben!“ – Gefühl 🙂

Die inhaltliche und gestalterische Freiheit, die mir das Bloggen –
im Unterschied zum berufsmäßigen Texten als Arbeitsauftrag – bietet.

Das Feedback.

7. Wie geht es dir gerade?
Ruhig. Unruhig. Viel im Kopf. Nicht schlecht. Indifferent wie so oft.

8. Wissen viele Menschen, die du persönlich kennst von deinem Blog?
Die meisten wissen es.
Nicht alle können etwas damit anfangen.
Mindestens einer liebt es 🙂

9. Was ist das Wichtigste im Leben?
Auch auf die Gefahr hin, dass es abgenudelt klingt:
Tatsächlich Liebe.
Liebe empfinden und empfangen können.

10. Was nervt dich am meisten und warum?
Auch auf die Gefahr hin, dass es jetzt einigen zu politisch wird:
Der Neoliberalismus.
Warum? Wegen all seiner Auswirkungen auf die Gesellschaft,
die Arbeitswelt, die Umwelt
und das Denken und Handeln der Menschen.
Weltweit.
Und im eigenen Leben.

11. Findest du diese Aktion gut?
In den Grundzügen: Ja, auf alle Fälle.
Weil die „Fragebögen“ wie kleine Interviews sind,
die den befragten Bloggern die Möglichkeit geben,
mehr von sich zu zeigen – wenn sie es denn wollen.
Und da sind wir auch schon beim „aber“:
Durch das ganze drumherum mit kettenbriefähnlichen Regeln
(„Beantworte die Fragen und schick dann aber xy neue Fragen
an xy andere Leute – am besten bis Sonntag!“)
kann sich dann wohl doch die eine oder der andere
unter Druck gesetzt fühlen.
Besonders wen man tatsächlich zu denen gehört,
die eher ein kleines, feines Netzwerk hüten und selten laut auffallen…

Wie ich aber inzwischen festgestellt habe, setzen sich viele hier
ganz entspannt auch mal über die Regeln hinweg…
Find ich gut.
Regeln gibt’s schon mehr als genug im Rest der Lebenswelten 😉

Deshalb werde ich auch im Anschluß an meine Antworten
keinen eigenen Fragenkatalog entwerfen,
sondern kündige statt dessen an,
demnächst hier auf dieser Seite –
auch anlässlich des anstehenden Blog-Jubliäums (1 Jahr! Juhu!)
einfach mal ein paar Blogs vorzustellen,
die mich im Laufe diese ersten Jahres in der Blogger-Community
besonders berührt, verblüfft oder begeistert haben!

Also: Dranbleiben und weitersagen! 🙂

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Ein Kommentar zu “Liebster Blog Award – 11 Fragen und keine Zeit, oder? Teil 2

  1. Coole Antworten, vor allem die zu der Frage, wozu es deinen Blog gibt, denn ich denke du hast recht. ich bin noch nicht lange dabei, aber ich habe jetzt schon einige kennengelernt, die in vielen Dingen ähnlich empfinden wie ich und ähnlich „verrückt“ sind. 🙂

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