Bei Vollmond

In Vollmondnächten fällt es mir nicht leicht, zu schlafen.

Es ist kühl draußen jetzt und nahezu klar.

Die Ränder der Wolken schimmern grün.

Ein Donnerstag um eins
und in vielen Fenstern ist noch Licht.

Ich warte darauf, dass ich müde werde
und eigentlich bin ich es längst.
Nur ist da diese Unruhe, die mich wach bleiben lässt.
Ich spüre sie in der Luft,
höre sie auf der Straße
und rieche sie durch die irritierende Helle dieser Nacht. Weiterlesen

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Jetzt

Es gibt Tage, die suchen sich keinen Raum in der Zeit.
Sie gehen einfach vorüber.
Ereignis- und scheinbar bedeutungslos.

Vielleicht, weil sie zu früh beginnen mussten
oder zu spät erst in die Gänge kamen.

Vielleicht, weil der Himmel trüb ist
und die Schwalben tief fliegen.

Vielleicht, weil alles, was an sinnvollen Tätigkeiten wartet
dabei jedweden Vergnügens an sich selbst entbehrt? Weiterlesen